Maigesellschaft verbindet

Fragt man in der Frechener, besonders in der Grefrather Bevölkerung nach, wo sie einen Junggesellenverein der heutigen Zeit mit Tradition einordnen, so hat man schnell den Ruf von Unruhestiftern oder massiven „Saufgelagen“ bekommen. Leider werden keine Unterschiede zwischen privaten Aktivitäten und gesellschaftlichen Unternehmungen gemacht, denn in den Augen der Betrachter ist es meist die Maigesellschaft.

Klar, steht das eigene Vereinsleben an erster Stelle, genau betrachtet, ist es immer noch wie früher, wo man sich 1928 schon Gedanken über die Gestaltung des Maifestes gemacht hat. Schön ist es immer wieder zu sehen, wie es 1998 noch augenscheinlich mit der Maigesellschaft bergab ging, aber wie man durch Willenskraft und Zusammenhalt, aus damals nur vierzehn sehr jungen Mitgliedern, heute wieder von einer stattlichen Zahl von über vierzig Mitgliedern sprechen kann.
Doch in der Maigesellschaft Grefrath von 1928 geht es schon seit längerer Zeit nicht mehr nur um den Wonnemonat Mai, sondern man beteiligt sich aktiv und intensiv an weiteren Veranstaltungen und Vereinen im Dorfleben Grefraths.
Hervorzuheben ist, dass die Hilfeleistungen im Gegenzug erfolgen und in jedem seiner eigenen Möglichkeiten auch keine Tätigkeit ungedankt bleibt. Es wird sehr viel zwischen den Vereinen und Vorständen kommuniziert, um der Grefrather Bevölkerung mehrmals im Jahr die Möglichkeit zu geben, dem Alltag zu entfliehen.
Genauso beteiligt sich die Maigesellschaft aktiv am alljährlichen Pfarrfest in Grefrath mit verschiedenen Aktivitäten. Sei es an einem der Aktionsstände, oder einfach als helfende Hand im Gastronomiebereich.

Weiterhin ist es schön anzusehen, dass nicht nur die Tradition des Mai und des Karnevals in Grefrath gelebt werden, sondern auch ein Teil der Maigesellschaft  über die aktive Zeit hinaus sich in weiteren Vereinen beteiligt, Betriebssportgemeinschaft Grefrath.

Vereine leben nur durch die Unterstützung und der Anerkennung in und von der Gesellschaft.
An dieser Stelle sei auch allen helfenden Händen gedankt, welche sich an der Gestaltung des Maifestes beteiligen.